Über den VPRA

Der Verband Privater Rundfunkanbieter Baden-Württemberg e.V. ist die Interessenvertretung der privaten Rundfunkanbieter in Baden-Württemberg. Er berät und informiert seine Mitglieder in Fragen der Rundfunkveranstaltung und nimmt die allgemeinen standes- und medienpolitischen Interessen seiner Mitglieder gegenüber Ministerien, Behörden und sonstigen Organisationen wahr. So vertritt er die Interessen seiner Mitglieder in allen medienpolitischen Angelegenheiten vor allem auf Landesebene. In der jüngeren Vergangenheit waren Schwerpunkte der Arbeit die vielfältigen Fragen in Zusammenhang mit der Digitalisierung des Rundfunks, die weitläufigen Änderungen im Zuge der Reform des Rundfunkstaatsvertrages und damit verbundenen bzw. zu erwartenden Anpassungen des Landesmediengesetzes und der Nutzungsplanverordnung. Aber auch in weiteren medienpolitisch wichtigen Entwicklungen, die die Rundfunkveranstalter gegenwärtig unmittelbar oder mindestens mittelbar betreffen, ist der VPRA zu Interessenvertretung seiner Mitgliedsunternehmen berufen. Gegenwärtig stehen im Fokus die Vorbereitung der 4. UKW-Hörfunklizenperiode ab dem 1.1.2016 und die damit eng verbundenen Fragen des Sendenetzbetriebes nach der Novellierung des TKG im Jahre 2012. Aber auch die Digitalisierung der Rundfunkübertragungswege nimmt in der Verbandsarbeit breiten Raum ein. Der Verband vertritt die Mitglieder in Anhörungen zu diesen Angelegenheiten und gibt Stellungnahmen ab.

Der VPRA ist als Landesverband für das Bundesland Baden-Württemberg Mitgliedsverband in der Arbeitsgemeinschaft Privater Rundfunk (APR), in der in landesübergreifender Zusammenarbeit die gemeinsamen Interessen der dort organisierten Hörfunkverbände koordiniert werden(www.privatfunk.de).

Auf Landesebene hält der VPRA in Angelegenheiten von allgemeiner Bedeutung Kontakt zu den Partnern der Rundfunkveranstalter. Beispielsweise zu Unitiy Media / Kabel BW, wenn es um Fragen der Einspeisung von Hörfunkprogrammen in das baden-württembergische Kabelnetz geht, zu den Sendernetzbetreibern, wenn es sich um allgemeine Belange im Zusammenhang mit den von diesen angebotenen Dienstleistungen zu Verbreitungstechnik (Programmzuführung und Sendetechnik) handelt. Auch das Thema Entgeltansprüche aus der sog. Kabelweitersendung wird in enger Abstimmung mit der dem Bundesverband, der APR, auf Landesebene weiter betreut.

Weitere ständige Themen innerhalb der Verbandsaufgaben sind Angelegenheiten der durch die APR mit den Verwertungsgesellschaften (GEMA, GVL, VG-Wort etc.) abgeschlossenen Gesamtverträge und die Absprachen mit den Landeskirchen zur Gestaltung des landesmediengesetzlich verankerten Drittsenderechts.

VPRA-Vorsitzender ist Valdo Lehari jr., Verwaltungsratsvorsitzender der Antenne Radio GmbH & Co. KG und Verleger des Reutlinger General-Anzeigers. Weitere Vorstandsmitglieder sind Ulrich Hürter, Geschäftsführer der Rhein-Neckar-Odenwald Radio GmbH & Co. KG (sunshine live), Christine Rupp, Geschäftsführerin der Radio TON-Gruppe in Heilbronn, Christian Noll, Geschäftsführer der Funkhaus Freiburg GmbH & Co. KG, Achim Voeske, Geschäftsführer der Antenne Radio GmbH & Co. KG sowie Volker Schwarzenberg, Geschäftsführer der Radio 7 Hörfunk GmbH & Co. KG.